Verpelét


Die Großgemeinde im Tarna-Tal ist von der Autobahn M3, von der Bundesstraße 3 aus der Richtung Kál und Kerecsend, bzw. aus Eger leicht zugänglich. Am Rand des Dorfes wurden neben den Funden aus der Bronze- und Keltenzeiten, wurden auch skythische Überreste gefunden. Am Ende des XIV. Jahrhunderts wurde es das Zubehör der Siroker Burg. Ihr Besitzer waren die Familien Kompolti und Országh. Verpelét hat die türkischen Zeiten ohne vernichtet zu werden überstanden, doch im XVIII. Jahrhundert hat es sich entvölkert. 1928 hat Verpelét einen Marktfleckenrang enthalten.

Ihre römisch-katholische Kirche stammt aus der Zeit des romanischen Stils, dies wurde erst am Anfang des XV. des Jahrhunderts in gotischen, später im XVIII. Jahrhundert in barocken Stil umgebaut. Neben der Kirche ist ein Denkmal aus dem XVIII. Jahrhundert zu sehen, mit der Immaculata (makellose) Statue in der Mitte, und mit verschiedenen Reliefs rundherum. Unter der Adresse Dózsa György út 3 ist das Bogyai Schloss zu sehen, wo zurzeit die lokale Produktionsgenossenschaft zu finden ist.

Unter der Adresse Kossuth utca 62 in dem volkstümlich charakteristischen Denkmalhaus ist das Museum, das uns eine Dorfschmiede mit ihren Werkzeuge aus dem letzten Jahrhundert vorstellt. Wenn wir seine Form und seinen Baustoff beachten, können wir behaupten, dass es am Ende des XVIII., am Anfang des XIX. Jahrhunderts gebaut wurde. An der Eingangsseite ist ein gedeckter Beschlagsschuppen. Es ist mit dem Werkzeugbestand der örtlichen Jakab Schmied Dynastie aus dem XIX. und XX. Jahrhundert eingerichtet (geöffnet: 9-15 Uhr, am Montag geschlossen, Kurator: Kossuth utca 52) In Verpelét sind mehrere Statuen, Denkmäler zu finden: die Büste von József Bem befindet sich im Hof der ehemaligen Kaserne, an der Wand dessen Gebäude (Petőfi utca 17) kann das Relief von Sándor Petőfi, die Schöpfung von Miklós Borsos besichtigt werden. Im Park auf dem Hauptplatz steht das Honved Denkmal, welches zur Erinnerung an die Kápolnaer Schlacht (1849) von Verpelét gestellt wurde.

Die Landwirtschaft von Verpelét hat zwei Spezialitäten: Trauben- und Tabakproduktion. Beide können bis zum XVI-XVII. Jahrhundert zurückgeführt werden. Ihre ausgezeichneten Weine machen Verpelét auch heute noch berühmt. Nördlich von der Bahnstation steigt ein Vulkankegel auf. Es ist das einzige solche Gebilde im Land, der intakt geblieben ist. Der Kegelstumpf ist kaum 60 m hoch, ihr Durchmesser ist etwa 300 m. Den Schornstein in der Mitte des Stumpfes wurde bis 1934 intensiv geschürft. Der Querschnitt des vulkanischen Stumpfes ist für Forschungen und Lehrziele sehr gut geeignet. Der Einschnitt legt die schichtvulkanische Struktur den Oberteil des Stumpfes frei, so kann der vulkanische Stumpf in dem Querschnitt untersucht werden.

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Varsányi Pincészet
Varsányi-Kellerei


Adresse:
Verpelét, Dózsa György u. 3/1.