Kerecsend
Kerecsend befindet sich 7 km südlich von Eger. Es kann sowohl aus Budapest, als auch aus Eger, Miskolc und Szolnok leicht erreicht werden.
Diejenigen, die ihren Weg nach Eger nehmen, wählen meistens den Weg über die Autobahn M3, bei Füzesabony nach Eger ab. Sie ist auch auf der Bundesstrasse 3 von Richtung Kápolna zugänglich, dieser Weg ist langsamer, doch freundlicher. Genau deswegen werden neben den Hauptverkehrs-Straßen der Siedlung immer mehr Gaststätten eröffnet. Neben dem Dorf befindet sich das 106 Hektar große Naturschutzgebiet, der Berek-Wald. Der älteste Baum dieses Waldes ist etwa 270 Jahre alt. Das Gebiet ist reich an Kleinwilde und Vögel, einmal war es die Heimat des Würgfalken (Würg – kerecsen). Der Name des Dorfes stammt von hier.
In ihrer Flora ist herrschend die Flaumeiche, die Zerreiche und die Stiel- d.h. Stielloseiche. Die Eigenartigkeit des Dorfes liegt darin, dass ihre Einwohner einst aus der Gegend der Rhein kamen, doch Ansiedlungsgenehmigung nur Katholiken bekamen. Sie waren bei der Ende der XIX Jahrhundert verungarnt, doch in ihrer Volkstracht bewahren sie ihre Traditionen.
Die römisch-katolische Kirche des Dorfes wurde von 1960 gebaut, die alte wurde gesprengt durch deutschen Soldaten in 1944. Vor der Kirche, im Garten steht die Statue von Heiligen Johannes von Nepomuk. Das Bild des Dorfes ist schön strukturiert, neben der Hauptstrasse reihen sich Blumen und moderne Häuser auf. Jedes Jahr am nahesten Sonntag zum 8. September wird der Dorftag - als ein Andenken an den Durchbruch bei Voronyezs - veranstaltet, welcher das Leben von 103 ungarischen Helden forderte.
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